Touristeninformationen Insel Elba

Die Insel Elba ist die größte der toskanischen Inseln und verkörpert den Charme und die Exklusivität eines Landes reich an Geschichte, Zivilisation und Natur.

Dank ihrer gologischen Konformation und ihrer besonderne geographischen Lage gilt diese Insel als ein offenes Labos für Geologen, Naturalisten und Botaniker.

Elba gehoert zur Provinz Livorno, ebenso wie die anderen sieben Inseln des toskanischen Archipels: Elba, Giglio, Giannutri, Capraia, Pianosa, die wilde unter Naturschutz stehende Insel Montecristo und Gorgona.

Die Giglio Insel ist beispielsweise nicht nur für ihre Landschaft sonder auch für ihre städtischen Gegenden bekannt: besonders bezaubernd sind ihr Naturhafen Giglio Porto, ihre malerischen Gassen, die Ruine des Giglio Castello sowie die Buchten des Campese und die um die Landzunge Punta Capel Rosso. Einzigartig ist schließlich die Harmonie die hier zwischen Natur und menschlichem Werk herrscht.Bei Capraia können alle Tauchbegeisterte bezaubernde Meeresgrunde finden, gekennzeichnet auch von ihren archäologischen Unterwasser-Ausgrabungen.
Montecristo (Naturschutzgebiet seit 1917) ist die wildeste und am wenigsten bewohnte der Inseln. Unter den sehr wenigen Wohnbauten, kann man die Villa aus dem 19.Jh des Engländers Watson-Taylor besichtigen.

Im romantischen Giannutri kann man dann den Triumph der puren und einfachen Natur genießen wie auch in Pianosa, wo man auch die Ruine der römischen Villa von Agrippa besuchen kann.

Auf der bezaubernden Insel Gorgona, die man aufgrund der dort angesiedelten Haftanstalt nur mit Sondergenehmigungen besuchen kann, befinden sich die entzückenden Strände Cala Martina und Cala Scirocco

Die größte Insel des toskanischen Archipels ist die Insel Elba.

Als drittgrößte italienische Insel des Mittelmeers, ist sie ein  Land voller Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, sodass sich nur ein mehrtägiger Besuch auf die Insel lohnt.Sie ist in acht Gemeinden unterteilt, die von ihren jeweiligen Besonderheiten gekennzeichnet sind.
Auch die restlichen der sechs Inseln zeichnen sich jeweils für bestimmte Merkmale aus, haben jedoch alle die Wilde Natur und die charakteristischen Landschaften gemeinsam.
Eine einzigartige Realität, in der man entzückende und wertvolle Einblicke gewinnen kann, wenn man einen mehrtägigen Besuch auf diese Insel des toskanischen Archipels einplanen kann
Elba ist auch reich an Geschichte, an die römische und mittelalterliche Zeugnisse erinnern.

Unsere Tour zwischen den Gemeinden dieser bezaubernden Insel, die jeweils von einzigartigen Merkmalen gekennzeichnet sind, beginnt in Portoferraio, Anlegestelle und so obligatorischer Halt für alle Touristen die nach Elba kommen.

Innerhalb der Stadtmauer entfalten sich die zahlreichen Gassen des historischen Zentrums, reich an Sehenswürdigkeiten und malerischen Ecken.
Schon bereits vor den Florentinern – die Portoferraio „Cosmopolis „ nannten – unterlag die Stadt verschiedenen Herrschaften. Ein davon war die römische, die heute noch an den Überresten von Villa della Linguella, an der Küste, und Villa delle Grotte, auf dem Weg von Portoferraio nach Porto Azzurro sichtbar ist.
An die Napoleonische Zeit und sein langes Exil auf der Insel, erinnern die Napoleonischen Museen in Villa die Mulini, im historischen Zentrum, und in Villa San Martino, wenig außerhalb der Stadt.

Hier ließ Cosimo I de' Medici eine unbezwingbare Festung erbauen, die heute noch gut sichtbar ist, und in deren Inneren sich die Gassen des historischen Stadtzentrums kreuzen.
Das Castello del Volterraio ist ein Ziel für alle Wanderbegeisterte sowie für all diejenigen, die ein herrliches Panorama genießen möchten. Besonders beeindruckend sind auch die Strände von Portofferaio: Biodola, Scaglieri und Forno, die sich auf den Golf von Biodola erstrecken; Ghiaie, Padulella, Sansone und Capo Bianco unweit von Scoglietto und in unmittelbarer Nähre des Stadtzentrums.

Nächster Halt unserer Tour ist Marciana.
In diesem Dorf haben ihren Sitz das Museum der bäuerlichen Kultur, das architektonische Stadtmuseum sowie das Haus des Naturschutzgebiets des Archipels der Toskana. Auch hier finden wir zahlreiche, bezaubernde Strände: Procchio, Poalina, Spartana, Pomonte, Sant'Andrea und schließlich Chiessi, die sehr beliebt unter den Surfern ist. Marciana befindet sich im Inneren des Nationalparks des Toskanischen Archipels, in dem zahlreiche Pfade und Wege die Touristen in dichte Kastanien- und Pinienwälder führen sowie zu weiten Flächen der Macchia. Außerdem können Wanderfans entlang der Wanderwege antike Viehställe entdecken und mit ein wenig Glück sogar Mufflons und Wildschweine sichten. Wer dieses beeindruckende Land besucht, sollte sich einen Tag für den Monte Capanne nehmen, von dessen Spitze, man an klaren Tagen alle Insel des Archipels, die Küste des Argentario bis nach  Livorno sowie die Nordseite der Korsika sehen kann.
Auch hier gibt es für Wanderfans eine besonders schöne Strecke, die zum Sanktuarium der Madonna del Monte und zur Einsiedelei San Cerbone führen.

Marciana Marina, die kleinste der Elba Gemeinden ist unsere dritte Etappe. Nach einem Spaziergang über die Zentralplätze des Dorfes empfehlen wir einen Spaziergang in das kleine Zentrum von Cotone, wo man sehen kann,  wie die Sonne zwischen dem Turm und der Klippe der Punta del Nasuto untergeht. In Marciana Marina finden wir außerdem die Strände Bagno, Schioppo  und Redinonce, die von Kies und Steinen gekennzeichnet sind sowie von der Schönheit des Meeresgrundes.
 

Unser vierter Halt ist in Campo nell'Elba mit den Stränden von Campo, Fetovaia und Cavoli. Einen Besuch wert sind hier die antiken Dörfern von San Pietro und Sant'Ilario, die sich auf den Hügeln über dem Golf von Marina di Campo erheben. Für ein reges Nachtleben empfehlen wir Marina Di Campo, eines der beliebtesten Ziele des jungen Tourismus.

Unser fünftes Ziel, Capolivieri, ist ebenfalls sehr unter den Jugendlichen beliebt. Dank der vielen Stränden, vor Allem Lacona, und der zahlreichen Hotelanlagen ist das Dorf ein beliebtes Ziel unter den Touristen, die dessen Gassen und Plätze füllen.
Viele sind hier auch die Sehenswürdigkeiten: Vom Sanktuarium der Madonna delle Grazie, das über den Golf herrscht, über die Burg Forte Focardo und den Monte Calamita mit den Eisenablagerungen bis zu einem der, für seine Steinsammlung, europaweit bekanntesten Mineralogie Museen.

Sechstes Ziel unserer Reise ist Porto Azzurro, wo heute noch die Spuren der spanischen Herrschaft (17. Jh.) sichtbar sind wie z.B. am Forte San Giacomo. Wirklich einen Besuch wert ist die ruhige Bucht, Anlegestelle der Touristen, der von Geschäften und Restaurants umgebene Platz sowie die Barockkirche des San Giacomo Apostolo. Drei km vom historischen Zentrum entfernt steht das Sanktuarium der Madonna del Monserrato, in dem ein Bild der schwarzen Madonna aufbewahrt wird. Aus dem davor stehenden Platz kann man eine beeindruckende Aussicht auf den Barbarossa-Strand genießen, ein Tauch-Paradies. Ein Ausflug zum kleinen See von Terranea ist wegen seines Smaragdgrünen Wassers ebenfalls zu empfehlen.

Der siebte Ort, den wir besuchen ist Rio Marina, in der Gemeinde Parco Minrario, zu dem auch das Dörfchen Cavo gehört, bekannt für seine herrlichen Strände und der kleinen Bootsanlegestelle.

Zum Schluss unserer Reise kommen wir nach Rio Elba, das älteste Zentrum der Insel, mit Siedlungsbeweisen aus dem Neolithikum. Hier sollte man auf keine Fall einen Besuch in die Einsiedelei der Santa Caterina verpassen, Sitz des Orto die Semplici: Ein botanischer Garten mit zahlreichen Pflanzensorten.

Es scheint kaum möglich doch nur wenige Kilometer von einander entfernt existieren hier solch unterschiedliche Realitäten, die Elba wie die Zusammensetzung verschiedener Welten erscheinen lassen. Denken wir allein an die acht Gemeinden dieser bezaubernden Insel ( Portoferraio, Marciana, Marciana Marina, Campo nell’Elba, Porto Azzurro, Rio Marina, Capoliveri, Rio Elba), von denen jede einzelne eine kelein Welt mit eigenen Eigenschaften darstellt: Diese Unterschiede sind in der Kultur, den Traditionen, der Aussprache, der Architektur und den historischen Zentren sichtbar sowie an der Vegetation und den felsigen Hängen, die ins Meer fallen.