Ferienwohnungen und Ferienhäuser in der Toskana und Umbrien

Ferienhaus-Urlaub in der italienischen Region »Umbrien« - sehenswerte Orte und Städte, Kultur und Geschichte

Umbrien in Italien - »La Verde Umbria«

Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen einige der wichtigsten Orte und Städte der italienischen Region Umbrien mit ihren Sehenswürdigkeiten, ihrer Geschichte und kulturellen Veranstaltungen.

Sie finden hier Informationen zu

Zu jeder Ortschaft präsentieren wir Ihnen abschließend unsere Ferienhäuser, Villen und Ferienwohnungen, die sich inmittelbarer Nähe befinden.

Umbrien

Die italienische Region Umbrien (Umbria) ist die einzige Region Italiens ohne Küste und ohne Grenze zum Ausland und liegt zwischen der Toskana, Latium und den Marken. Eingebettet zwischen Hügeln, breiten Tälern und den Apenninen bezeichnet man Umbrien auch als das »grüne Herz Italiens«.

Umbrien

Umbrien - das »grüne Herz« Italiens

Neben der üppig grünen Landschaft ist Umbrien auch geprägt von vielen Quellen, Wildbächen und Wasserfällen, die in Wiesen und Wäldern entspringen. Viele hübsche mittelalterliche Städtchen, Kirchen, Türme und Schlösser, die die historische Bedeutung Umbriens in der Antike bezeugen, finden sich zwischen den zahlreichen Hügeln.

Perugia

Umbriens Hauptstadt Perugia beherrscht das Tiber Tal von einem schroffen und unregelmäßig geformten Hügel: die besondere Beschaffenheit des Bodens hat ein sehr unterschiedliches Stadtbild hervorgebracht, das der Stadt einen ganz eigenen Aspekt verleiht.

Nach dem Fall des römischen Imperiums wird Perugia 547 von Totila verwüstet. Danach ist es Teil byzantinischer Herrschaft. Im XI Jahrhundert wird Perugia zu einer mächtigen, eigenständigen Gemeinde, die mit dem Kirchenstaat verbündet ist.

Das XIV Jahrhundert ist gekennzeichnet von heftigen internen Auseinandersetzungen zwischen Volk und Adel sowie dem Krieg gegen das Papsttum, das die Städte Umbriens wieder unter seine Kontrolle bringen will. 1540 gerät Perugia unter die direkte Kontrolle des Kirchenstaates und Paul III lässt Antonio da Sangallo »La Rocca Paolina« als Symbol der päpstlichen Macht über die Stadt bauen. Die Papstherrschaft dauert - mit Ausnahme kurzer Unterbrechungen während der französischen Besatzung und der Römischen Republik - bis zur Geburt des Italienischen Königreichs an.

Das heutige Perugia ist eine moderne Weltstadt, weltweit bekannt durch ihre Kulturveranstaltungen und der Universität für Ausländer. Stolz blickt sie auf eine traditionsreiche Geschichte und auf die davon übrig gebliebenen Spuren und lässt sich in ihren unzähligen Winkeln, in denen Vergangenheit und Gegenwart zusammen treffen und eine unvergessliche Atmosphäre bilden, bewundern.

Assisi

Der Ursprung Assisis ist - wie der von vielen anderen Städten Umbriens - nicht nachvollziehbar. Anfangs von Umbriern bewohnt, spürte Assisi später etruskischen und römischen Einfluss.

Um 545, nach dem Verfall des Römischen Imperiums wurde die Stadt von Goten bevölkert. Später fiel sie unter lombardische Hand. Um das Jahr 1000 wurde sie zur eigenständigen Gemeinde. Während dieser Zeit erfuhr Assisi, Dank der Mönchsbewegung (vor allem Benediktiner) eine außerordentliche Entwicklung.

1180 wurde der bekannteste Bürger dieser Stadt, der heilige Franziskus (Franz von Assisi) geboren, der im Jahre 1206 als Armenhelfer in Gottes Dienste trat und wie ein Armer unter Armen lebte. Franziskus wurde 1228, nur zwei Jahr nach seinem Tod, von Papst Gregor IX heilig gesprochen.

Die Stadt stand erst unter dem Imperium, dann unter der Papstherrschaft. Danach war die Zeit der Stadtherrschaft unter Gian Galeazzo Visconti, der Familie Montefeltro, Braccio Fortebraccio und Francesco Sforza, bis zur Hälfte des 16. Jh., als Umbrien von Papst Paul III gekauft wurde. Später dann, im 18. Jh. wurde Assisi Teil des frisch gegründeten Italienischen Staates, zusammen mit den anderen Städten Umbriens.

Auch heute noch ist das mittelalterliche Stadtbild mit Stadtmauer und der Festungsruine »Rocca Maggiore« gut erhalten und sehenswert.

Orvieto

Egal ob mit dem Zug oder mit dem Auto: wer nach Orvieto kommt, erblickt die Stadt schon von Weitem. Im Herzen eines eindrucksvollen Naturszenariums aus Feldern und Weinbergen gelegen, haftet sie auf einem Tuffsteinfelsen, dessen unwegsame Wände sie inmitten des flachen Tals des Flusses Paglia eng umschlungen emporragen lassen.

Orvieto

Blick auf die Altstadt von Orvieto - errichtet auf einem Felsplateau aus Tuffstein

Auf Grund seiner Lage, seiner etruskischen Wurzeln, dem teilweise mittelalterlichen Erscheinungsbild seiner Straßen, und vor allem wegen des Doms - Schmuckstück der gotischen Kunst - ist Orvieto eine der einzigartigsten und interessantesten Städte Italiens.

Ein Besuch dieser Stadt gleicht einem Spaziergang durch die Geschichte, da man hier die Spuren von nahezu drei Jahrtausenden in gebündelter Form vorfindet. Auch heute noch sind in Orvieto Überreste seiner glorreichen Vergangenheit, Monumente, Kirchen und insbesondere der Dom - das wichtigste Gebäude der Stadt und der best Erhaltenste Italiens - zu bestaunen.

Orvieto ist zudem für die Produktion seines erstklassigen Vino Classico d’Orvieto bekannt, seine Keramikarbeiten, seine Handwerksprodukte und antike Traditionen, wie »Il Palio dell’Oca«, einem Spiel auf der Piazza, das bereits im 15. Jh. existierte. Die Veranstaltung bindet die ganze Stadt ein und das Palio wird von 40, in verschiedene »contrade« (Stadtteile) unterteilten Reitern ausgetragen - ein wirklich eindrucksvolles Spektakel.

Monteleone d'Orvieto

Die Ortschaft Monteleone d'Orvieto erhebt sich auf einem Felsplateau über einer fruchtbaren Ebene, die von dem Wildbach Chiani durchflossen wird.

Die befestigte Ortschaft Monteleone d'Orvieto wurde im XI. Jahrhundert von der Stadt Orvieto angelegt, um die nördlichen Grenzen des Territoriums gegen die nahen Städte Chiusi, Perugia und Siena besser verteidigen zu können.

Nach mehreren Fremdherrschaften wurde Monteleone d'Orvieto von Papst Alexander VI. eingenommen und seinem natürlichen Sohn Cesare Borgia, genannt »der Valentino«, als Besitztum überschrieben.

Im Jahre 1643 wurde Monteleone d'Orvieto dann von den Florentinern und den Farnesen, die vereinigt gegen den Papst Urban VIII. kämpften, erobert und geplündert. Nachfolgend wurde die Kommune von Monteleone d'Orvieto dann wieder den Besitztümern des Kirchenstaates einverleibt. Sie blieb unter dessen Herrschaft bis zur Proklamation des »Italienischen Reichs« durch den König »Vittorio Emanuele der II.« im Jahre 1861 und zur Gründung der Italienischen Nation.

Gubbio

Die antike und zu Zeiten der Römer bedeutende Stadt Gubbio, deren Ursprung bis zum Höhepunkt der umbrischen Kultur zurückführt, ist eine florierende Stadt auf einem Gebirgsausläufer der Apenninen, in ca. 500 m über dem Meeresspiegel.

Hier und da zeigen sich noch intakte Türme, karge, mit den Jahrhunderten ergraute Häuserfassaden, gotische Kirchen und Paläste, die die Macht dieser Stadt zu Zeiten des Mittelalters symbolisieren. Der Erbau des eindrucksvollen Stadtkomplexes, geformt aus dem Palazzo dei Consoli, der Piazza Pensile und dem Palazzo Pretorio geht auf den Anfang des XIV Jahrhunderts zurück.

Sehr interessant für den Besucher Gubbios sind zudem der Dom, Santa Maria Nuova, Sant’Agostino und die gotische Kirche San Francesco mit anliegendem Kolster, San Giovanni, San Piero und San Domenico.

Sitten und Gebräuche erwachen bei dem Fest »Corsa dei Ceri« (Fest zu Ehren des Patrons von Gubbio, am 15. Mai), bei der Prozession des »Cristo morto« (Karfreitag) und bei dem »Palio della balestra« (folkloristische Veranstaltung mit mittelalterlichen Kostümen und Armbrustschießen am letzten Sonntag im Mai) zu neuem Leben.

Nennenswert ist zudem die Verlockung der lokalen Küche »cucina eugubina«. In allen Restaurants in der Stadt findet man traditionelle Gerichte und einfache Spezialitäten. Lokaler weißer Trüffel, der im Herbst und im Winter bescheidene Gerichte mit unverkennbarem Aroma begleitet, ist die Krönung aller Speisen.

Todi

In 400 Metern über dem Meeresspiegel, auf einem Felsen gelegen, dominiert die Stadt Todi das Tiber Tal. In einem Gebiet, das an das antike Herrschaftsgebiet der Etrusker grenzte, von denen Todi auch beherrscht wurden. Die Stadt erhält auch heute noch eine außergewöhnliche geschichtliche Unversehrtheit; die Gegensätze stehen hier in relativem Einklang zueinander.

Das ausgezeichnete Verhältnis zu der umliegenden Landschaft hat niemals zu tiefgehenden Änderungen geführt: die Grundbedeutung der Landwirtschaft in diesem Gebiet entspricht immer noch den gleichen Vorstellungen. Der Bau neuer Gebäude in den letzen Jahren erfolgte vor allem in den kleinen Orten in der Talsohle. So blieb das Stadtprofil erhalten, das sich rings um den Hügel windet und steil in Wälder und Felder abfällt.

Im Herzen der Stadt liegt der länglichförmige Piazza del Poplo, der von den voluminösen Monumenten der Palazzi Pubblici und dem Dom begrenzt wird. Um einen Besuch in Todi als abgeschlossen zu bezeichnen, ist es unumgänglich, auch in die zauberhafte, darunter liegende Landschaft einzutauchen. Deren Panorama ist alleine schon einen Besuch wert.

Das Gebiet um die Altstadt Todis war einst von zahlreichen Burgen umgeben, die ein äußerst effizientes Verteidigungssystem bildeten, und deren Überreste auch heute noch halbversteckt in der Vegetation zu entdecken sind.

Il Lago Trasimeno

Der Lago Trasimeno (Trasimenischer See) ist der größte See der Apenninhalbinsel und der viertgrößte See Italiens. Aus seinen Tiefen erheben sich die drei Inseln, La Minore, La Maggiore und La Polvese, die durch die Fähren der lokalen Schifffahrtsgesellschaft mit den bedeutendsten Ortschaften am Ufer des Sees in Verbindung stehen.

Der Trasimeno See gehört verwaltungstechnisch zu Umbrien, aber aus kultureller und geographischer Sicht liegt er sowohl in Umbrien als in der Toskana. Im Gebiet um den See bleibt die Grenze zwischen den beiden Regionen sowohl in der Sprache, im Landschaftsbild, als auch in der traditionellen Küche verschwommen.

Der Trasimenische See liegt direkt im Zentrum Italiens, an einer Stelle, an der Reiserouten aus Mittel- und Nordeuropa bereits seit der Antike nach Rom führten. Vom Lago Trasimeno aus kann man eine Reihe von Ausflügen planen. Im Umkreis von etwa 100 Kilometern befindet sich mindestens ein Viertel des weltweiten Kunsterbes: Florenz, Perugia, Siena, Arezzo, Assisi, Orvieto, Gubbio, Spoleto, Chiusi, Cortona, Tarquinia. In knappen zwei Autostunden erreicht man zudem relativ schnell und einfach die Stadt Rom.

Der Trasimenische See ist ein beliebtes Erholungsgebiet in Umbrien mit zahlreichen Badeanstalten, Freizeit- und Sporteinrichtungen aller Art, Ferienhäusern, Ferienwohnungen und Campingplätzen.